Schema Ortsplanungsinstrumente
Die Ortsplanung ist ein Zusammenspiel verschiedener Instrumente

Mit der Ortsplanung wird die Entwicklung eines Ortes aktiv gesteuert. Seit 2014 läuft deren Revision; 2022 sollen die Arbeiten soweit sein, dass das Rechtsetzungsverfahren eingeleitet werden kann.

Die Ortsplanung ist ein Zusammenspiel verschiedener Planungsinstrumente. In Gossau gehören konkret dazu: 

  • Stadtentwicklungskonzept
  • Raumkonzept
  • Kommunaler Richtplan
  • Zonenplan
  • Baureglement
  • Schutzverordnung

Seit 2014 werden diese Instrumente überarbeitet. Ziel ist, die Ortsplanungsrevision 2022 soweit abschliessen zu können, dass das Rechtssetzungsverfahren eingeleitet werden kann. Mit jedem Planungsinstrument wird die Planung konkreter und für ein einzelnes Grundstück massgebender.

Stadtentwicklungskonzept (StEK)

Das Stadtentwicklungskonzept definiert die angestrebte Entwicklung von Gossau bis ungefähr im Jahr 2035 mit allgemeingültigen Zielen und Strategien. Es ist bedürfnisorientiert und aus Sicht der Bevölkerung formuliert. Diese war 2016 stark in die Erarbeitung einbezogen.

Raumkonzept

Das Raumkonzept schlägt die Brücke zwischen Stadtentwicklungskonzept und Richtplan. Es setzt die wichtigsten strategischen Aussagen des StEK in einen räumlichen Bezug. Es bezeichnet die Schwerpunkte für Innenentwicklung, Ortsbilder und Freiräume, die erhalten oder aufgewertet werden sollen. Das Raumkonzept ist 2018 in einem Mitwirkungsverfahren erarbeitet worden.

Richtplan

Der kommunale Richtplan zeigt, welche Massnahmen wie, wann und wo umgesetzt werden sollen. Der Richtplan ist behördenverbindlich und hat einen Zeithorizont von 25 Jahren. Das integrierte Innenentwicklungskonzept gibt die Stossrichtung für die Nutzungsplanung vor. Er ist eine Art Businessplan für die räumliche Entwicklung. Für den Richtplan wird 2021 das Mitwirkungsverfahren durchgeführt. zur Mitwirkung

Nutzungsplanung

Baureglement, Zonenplan und Schutzverordnung sind Bestandteile der Nutzungsplanung. Diese ist auf 15 Jahre ausgelegt und setzt die Richtplanung parzellenscharf um. Die Nutzungsplanung ist für Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer verbindlich.

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