Die Halden- und Lerchenstrasse sind Gossaus erste Velostrasse und stärken den Veloverkehr als wichtige Ost-West-Achse. Tempo 30, Vortritt und angepasste Signalisation sorgen für mehr Sicherheit und Komfort.

Plan Velostrasse
Situationsplan der Velostrasse

Die Haldenstrasse und die Lerchenstrasse sind eine wichtige Ost-West-Route für den Veloverkehr in Gossau. Diese Bedeutung wird verstärkt; der Strassenzug ist die erste Gossauer Velostrasse. Für die Umsetzung der Velostrasse Halden- und Lerchenstrasse mussten vor allem Signalisierungen geändert werden.

Was ist eine Velostrasse?

Velostrassen sind «Velo-Komfortrouten» auf Quartierstrassen. Auf ihnen gilt Tempo 30. Die bisherigen Rechtsvortritte wurden aufgehoben, die Halden- und die Lerchenstrasse ist gegenüber allen Quartierstrassen vortrittsberechtigt. Wie auf allen anderen Strassen dürfen die Velofahrenden nebeneinander fahren, wenn sie andere Verkehrsteilnehmende nicht übermässig behindern. Eine Velostrasse muss entsprechend breit sein, damit Überholen und Nebeneinanderfahren in beiden Richtungen möglich ist.

Inbetriebnahme Frühling 2026

Für die Velostrasse wurden vor allem Markierungen und Signalisation geändert und wenige bauliche Massnahmen getroffen:

  • Gestaltung von Eingangstoren an Bischofszeller- und Andwilerstrasse
  • Erweiterung der Tempo-30-Zone Lerchenstrasse
  • Aufhebung der Rechtsvortritte
  • Anordnung der Parkfelder auf einer Strassenseite.
  • Ersatz von Strassenbelägen an drei Stellen
  • Abflachen von Rampen
  • Zurückschneiden von Hecken für bessere Sicht

Verkehrsplanung und Mobilität

Die Stadtentwicklung befasst sich mit der Abstimmung von Siedlung und Verkehr und verfolgt eine sichere, nachhaltige und effiziente Mobilität. Dabei werden die verschiedenen Verkehrsmitt…

Die Stadtentwicklung befasst sich mit der Abstimmung von Siedlung und Verkehr und verfolgt eine sichere, nachhaltige und effiziente Mobilität. Dabei werden die verschiedenen Verkehrsmittel und ihre Anforderungen berücksichtigt.

Das im Mai 2026 vom Stadtparlament verabschiedete Gesamtverkehrskonzept bildet die strategische Grundlage und den Orientierungsrahmen für die Verkehrs- und Mobilitätsplanung.

Zu den Aufgaben gehören insbesondere:

  • Konzeptionelle Verkehrsplanung übergeordnete Mobilitätsthemen
  • Initialisierung und Koordination von Massnahmen für den Fuss- und Veloverkehr, den öffentlichen Verkehr und Strassenbaumassnahmen
  • Verkehrliche Begleitung von Arealentwicklungen und weiteren Planungen

Die unterschiedlichen öffentlichen und privaten Interessen werden koordiniert und mit den zuständigen internen und kantonalen Fachstellen abgestimmt. Für die konkrete Projektierung und Umsetzung von Strassenbauprojekten ist das Tiefbauamt zuständig.

Zugehörige Objekte

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