Eisenringareal: Nächste Planungsphase kann starten
Die Geschwister Marty wollen als Eigentümer des Eisenringareals zwischen Wilerstrasse, Flawilerstrasse und der SBB-Linie gemeinsam mit der Stadt Gossau ein zukunftsorientiertes und nachhaltiges Stadtquartier entwickeln. Das Gebiet umfasst das Areal der Gebr. Eisenring AG sowie bestehende Wohnüberbauungen und bislang unbebaute Flächen.
Auf dem Areal sollen nicht nur neue Wohn- und Gewerbeflächen entstehen. Ebenso wichtig sind attraktive Freiräume, eine gute Erschliessung sowie Begegnungsorte für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Positive Beurteilung durch die Kommission Städtebau
Die 2025 präsentierte städtebauliche Studie zur Quartierentwicklung wurde inzwischen weiterbearbeitet. Die Kommission Städtebau des kantonalen Bau- und Umweltdepartements kommt in der Beurteilung zu einem positiven Fazit und spricht von sehr guten und zielführenden Ansätzen.
Besonders unterstützt wird das mehrstufige Vorgehen. Für das gesamte Eisenringareal soll zunächst ein Rahmensondernutzungsplan erarbeitet werden. Dieser wird die übergeordneten Grundsätze für die Bebauung, die Freiräume, die Erschliessung und die etappierte Entwicklung des Quartiers festlegen.
Auf dieser gemeinsamen Grundlage sollen für die einzelnen Teilgebiete separate Sondernutzungspläne entstehen. Dadurch kann das Areal schrittweise entwickelt werden. Gleichzeitig wird auf die unterschiedlichen Voraussetzungen der einzelnen Teilgebiete Rücksicht genommen. Der Stadtrat hat die bisherigen Planungsarbeiten und das weitere Vorgehen zustimmend zur Kenntnis genommen.
Als Schwerpunktzone vorgesehen
Das Eisenringareal ist im neuen Zonenplan als Schwerpunktzone vorgesehen. Schwerpunktzonen dienen der Neuüberbauung und der geordneten Entwicklung bestehender Siedlungsgebiete, die umstrukturiert oder verdichtet werden sollen. Für konkrete Bauvorhaben ist in Schwerpunktzonen eine Sondernutzungsplanung erforderlich. Diese stellt sicher, dass die einzelnen Projekte in einen abgestimmten städtebaulichen Gesamtrahmen eingebettet werden.
Gemäss aktuellem Zeitplan soll der Rahmensondernutzungsplan bis Ende 2027 erarbeitet werden. Anschliessend folgen das Mitwirkungs- und das Auflageverfahren. Auf der Grundlage des Rahmensondernutzungsplans können anschliessend die Sondernutzungspläne für die einzelnen Teilgebiete erarbeitet werden.
Entwicklung beginnt auf Firmenareal
Als erstes Teilgebiet soll nach heutigem Planungsstand das Areal entwickelt werden, auf dem die Gebr. Eisenring AG ansässig ist. Das Unternehmen plant, seinen Betrieb aus Kapazitätsgründen nach Lenggenwil zu verlegen. Voraussetzung dafür ist unter anderem die gesetzeskonforme Erschliessung des neuen Standorts. Das entsprechende Erschliessungsverfahren läuft derzeit.
Keine Veränderungen für die Mieterschaft
«Aus den aktuellen Planungsschritten ergeben sich keine Veränderungen für die bestehenden Mietverhältnisse in den Immobilien der Familie Marty. Bis die bauliche Entwicklung des Eisenringareals beginnen kann, werden noch mehrere Jahre vergehen», teilen die Eigentümer mit.
Zugehörige Objekte
| Name | Telefon | Kontakt |
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