Einvernehmliche Lösung ebnet Weg für neuen Bushof

24. August 2026
Die Stadt Gossau und eine Grundeigentümerin haben im langjährigen Bewilligungsverfahren zum Bushof eine einvernehmliche Lösung gefunden. Dies ebnet den Weg zur Realisierung des wichtigen Infrastrukturprojekts.

Im Jahr 2016 hat das Stadtparlament den Kredit für einen neuen Bushof beim Bahnhof Gossau gesprochen. Wegen offener Rechtsmittelverfahren konnte das Bauprojekt bis heute nicht realisiert werden.

Dank intensiven Verhandlungen konnten die unterschiedlichen Interessen von Stadt und betroffener Grundeigentümerin in Einklang gebracht werden. «Die Planungsphase verlief tatsächlich nicht immer optimal. Ich habe Verständnis für die Anliegen der Grundeigentümerschaft. Ohne ihre konstruktive Mitwirkung und ihr wesentliches Entgegenkommen wäre eine Lösung nicht möglich gewesen», betont Stadtpräsident Wolfgang Giella, der die Verhandlungen leitete.

Verbindliche Zusicherungen

Der Stadtrat hat der Grundeigentümerin im Gegenzug verbindliche Zusicherungen zum Emissionsschutz gemacht. Die Stadt wird alle zumutbaren Massnahmen ergreifen, um schädliche Auswirkungen aus Bau und Betrieb des Bushofes zu vermeiden oder auf das gesetzliche Minimum zu reduzieren. Dies trägt dazu bei, die Qualität der Nachbarliegenschaften als attraktiven Wohnraum langfristig zu sichern.

Weiter wurde vereinbart, dass das Nachbargrundstück baldmöglichst überbaut werden kann. So erhält die Eigentümerin Planungssicherheit für eine Entwicklung ihres Grundstücks im Sinne einer innerstädtischen Verdichtung.

Lösungsorientierte Zusammenarbeit

Der Stadtrat sieht in der erzielten Einigung ein gutes Beispiel für eine lösungsorientierte Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und privater Grundeigentümerschaft. Der neue Bushof wird einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Stadt und des Bahnhofquartiers leisten sowie die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs steigern.