Neue Leitungen in der Bachstrasse

1. März 2010
In der Bachstrasse sollen auf einer Länge von 480 Metern die Kanalisation und die Werkleitungen erneuert werden. Der Stadtrat beantragt hierfür einen Kredit von 2.1 Mio. Franken.
In der Bachstrasse ist die Mischwasser-Kanalisation im Abschnitt St.Gallerstrasse bis Hirschenstrasse 70 Jahre alt. Entsprechend ist sie teilweise in einem schlechten Zustand. Durch Risse und undichte Muffen dringt schmutziges Wasser in das Grundwasservorkommen Mooswies. Zudem ist das Fassungsvermögen der Kanalisation ungenügend. Deshalb staut bei starken Regenfällen das Wasser teilweise in die Keller der Häuser entlang dem Dorfbach zurück. 70 statt 30 Zentimeter Durchmesser
Das städtische Tiefbauamt beabsichtigt, diese Kanalisation zu erneuern. Die bestehende Röhre hat einen Durchmesser von 30 Zentimetern und verläuft weitgehend durch die privaten Grundstücke entlang der Strasse. Neu wird ein Rohr mit 70 Zentimetern Durchmesser in der Bachstrasse geführt. Das Projekt sieht eine 480 Meter lange Leitung vor, die in rund drei Metern Tiefe eingebaut wird. Dazu muss die Bachstrasse in diesem Abschnitt auf rund zwei Metern breite geöffnet werden. Die Stadtwerke möchten diese Bauarbeiten nutzen, um gleichzeitig ihre Werkleitungen für Trinkwasser, Erdgas und Elektrizität zu erneuern. Die Häuser sind heute noch alle ab einem Stammkabel angeschlossen. Neu werden sie einzeln ab einer Verteilkabine beim Kreuzackerweg versorgt. Dadurch wird die Versorgungssicherheit verbessert und werden künftige Projekte wie Glasfaserkabel in alle Häuser ermöglicht.  Kredit von 2.1 Mio. Franken Das Tiefbauamt rechnet für die Kanalisationserneuerung mit Kosten von 1.3 Mio. Franken. Diese Investitionen müssen mit Beiträgen und Gebühren aus der Abwasser-Rechnung finanziert werden. Der Kostenvoranschlag der Stadtwerke weist rund 800'000 Franken aus. Der Kreditantrag wird voraussichtlich an der Parlamentssitzung vom 2. März zur Vorberatung an die parlamentarische Baukommission überwiesen. Das Tiefbauamt hofft, dass die Bauarbeiten im Frühsommer 2010 gestartet werden können. Es rechnet mit einer Bauzeit von etwa sechs Monaten.