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15.07.2020 12:02:36


Schwalbe Plus ist notwendig


Der Bau des zentralen Alterszentrums Fürstenland ist blockiert. Die Sana Fürstenland AG muss das baulich und betrieblich suboptimale Altersheim Espel aufgeben. Das Stadtparlament hat einem städtischen Beitrag an einen Modulbau beim Betagtenzentrum Schwalbe als Übergangslösung deutlich zugestimmt. Gegenstand einer allfälligen Urnenabstimmung ist einzig dieser Beitrag an die Übergangslösung.

Sana Fürstenland; wichtigste Entscheide
Wann Was Dokument-Download
November 2019 Das Stadtparlament beschliesst mit 28 : 1 Stimmen den Beitrag der Stadt Gossau von 3 Mio. Franken an die Übergangslösung "Schwalbe Plus" Parlamentsvorlage
März 2013 Die Stimmbürgerschaft beschliesst mit 78 % Ja-Stimmen die Gründung der Sana Fürstenland AG. Damit verbunden ist die Zusammenführung der Heime Schwalbe und Espel in einem neuen zentralen Alterszentrum. Abstimmungsvorlage
Dezember 2012

Das Stadtparlament stimmt einstimmig der Gründung der Sana Fürstenland AG zu. Damit verbunden ist die Zusammenführung der Heime Espel und Schwalbe in einem neuen zentralen Alterszentrum.

Das Parlament diskutiert auch die Standortfrage.

Parlamentsvorlage
März 2011

Das Stadtparlament unterstützt einstimmig die Bildung einer gemeinnützigen AG für das Seniorenwohnen

Parlamentsvorlage
Februar 2009 Das Stadtparlament lehnt eine Zusammenarbeit mit privaten Anbietern (Public-Private-Partnership PPP) mit 24 : 4 Stimmen ab.

Parlamentsvorlage

Parlamentsprotokoll

 

 

 

Auftrag von 2013 umsetzen

Das Bauvorhaben der Sana Fürstenland AG für das Alterszentrum Fürstenland auf dem Areal des Andreaszentrums ist durch ein Rechtsmittel blockiert. Der Weiterbetrieb der beiden baulich und betrieblich suboptimalen Heime Espel und Schwalbe verursacht jährlich rund eine Million Franken Zusatzaufwand. Es droht, dass die Sana Fürstenland ihren Hauptauftrag innert kurzer Zeit nicht mehr erfüllen kann. Die Gemeinden bleiben jedoch an die gesetzlichen Vorgaben und den Auftrag der Stimmbürgerschaft gebunden (siehe unten).

Heime sofort zusammenführen

Mit  einem Modulbau mit 37 Einzelzimmern beim Betagtenzentrum Schwalbe kann das Altersheim Espel eingestellt und betrieblich mit dem Betagtenzentrum Schwalbe zusammenführt werden. Dadurch kann die Sana ihr Bettenangebot weitgehend halten. Auch das Personal und damit das Know-how bleiben dem Unternehmen erhalten. Dies ist wichtig im Hinblick auf das neue Alterszentrums Fürstenland. Das Stadtparlament hat am 5. November 2019 dem städtischen Beitrag an diese Übergangslösung mit 28 zu 1 Stimmen zugestimmt.

Dieser Entscheid untersteht dem fakultativen Referendum; die Unterschriftensammlung läuft. Bei einer allfälligen Urnenabstimmung wird einzig über den Beitrag der Stadt Gossau von drei Millionen Franken an diese Übergangslösung entschieden. Andere vom Referendumgskomitee genannte Punkte - Übergangslösung mit privaten Anbietern, Nachnutzung Altersheim Espel - sind nicht Gegenstand einer allfälligen Abstimmung.


Visualisierung Alterszentrum Fürstenland
Das geplante Alterszentrum Fürstenland im Zentrum von Gossau.

Stadt muss Pflegeheimplätze anbieten


Die öffentliche Hand muss ein bedarfsgerechtes Angebot an Plätzen zur Betreuung und Pflege von Betagten sicherstellen. Im Jahr 2013 hat die Stadt Gossau die Sana Fürstenland AG gegründet. Diese hat den Auftrag, die Heime Espel und Schwalbe in ein neues, zentrales Alterszentrum zu überführen und in diesem 90 bis 100 Betten anzubieten.

Die Politischen Gemeinden müssen für ein bedarfsgerechtes Angebot an Plätzen zur Betreuung und Pflege von Betagten sorgen. Gossau hat dazu zusammen mit vier Nachbargemeinden im Jahr 2013 die Sana Fürstenland AG gegründet. Diese hat den Auftrag, 90 bis 100 Betten anzubieten. Dieser Auftrag kann nicht an private Heime übertragen werden. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der beteiligten Gemeinden haben die Zusammenführung der Heime Espel und Schwalbe in ein neues zentrales Alterszentrum deutlich gutgeheissen.

Das geplante neue Alterszentrum Fürstenland auf dem Areal des Andreaszentrum ist 2015 aus einem Projektwettbewerb hervorgegangen. Mit einem neuen Pflege- und Wohnkonzept setzt das Alterszentrum auf hohe Qualität, die sich alle leisten können. Die Bettenzahl des Neubauprojekts orientiert sich an derjenigen der Heime Espel und Schwalbe; es ist kein Ausbau vorgesehen.