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05.08.2020 12:18:19


Schwalbe Plus ist notwendig


Der Bau des zentralen Alterszentrums Fürstenland ist blockiert. Die Sana Fürstenland AG überführt das Altersheim Espel noch in diesem Jahr in das Alterszentrum Schwalbe. Dazu wird der Modulbau "Schwalbe Plus" erstellt.

Sana Fürstenland; wichtigste Entscheide

Wann Was Dokument-Download
März 2020 Die Stimmbürgerschaft beschliesst mit 63 % Ja-Stimmen den Beitrag von 3. Mio. Franken an die Übergangslösung "Schwalbe Plus" Abstimmungsvorlage
März 2013 Die Stimmbürgerschaft beschliesst mit 78 % Ja-Stimmen die Gründung der Sana Fürstenland AG. Damit verbunden ist die Zusammenführung der Heime Schwalbe und Espel in einem neuen zentralen Alterszentrum. Abstimmungsvorlage
Dezember 2012

Das Stadtparlament stimmt einstimmig der Gründung der Sana Fürstenland AG zu. Damit verbunden ist die Zusammenführung der Heime Espel und Schwalbe in einem neuen zentralen Alterszentrum. Das Parlament diskutiert auch die Standortfrage.

Parlamentsvorlage
März 2011

Das Stadtparlament unterstützt einstimmig die Bildung einer gemeinnützigen AG für das Seniorenwohnen

Parlamentsvorlage
Februar 2009 Das Stadtparlament lehnt eine Zusammenarbeit mit privaten Anbietern (Public-Private-Partnership PPP) mit 24 : 4 Stimmen ab.

Parlamentsvorlage

Parlamentsprotokoll

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Bauvorhaben der Sana Fürstenland AG für das Alterszentrum Fürstenland auf dem Areal des Andreaszentrums ist durch ein Rechtsmittel blockiert. Der Weiterbetrieb der beiden baulich und betrieblich suboptimalen Heime Espel und Schwalbe verursacht jährlich rund eine Million Franken Zusatzaufwand. Es droht, dass die Sana Fürstenland ihren Hauptauftrag innert kurzer Zeit nicht mehr erfüllen kann. Die Gemeinden bleiben jedoch an die gesetzlichen Vorgaben und den Auftrag der Stimmbürgerschaft gebunden (siehe unten).

Heime sofort zusammenführen

Mit  einem Modulbau mit 37 Einzelzimmern beim Betagtenzentrum Schwalbe kann das Altersheim Espel eingestellt und betrieblich mit dem Betagtenzentrum Schwalbe zusammenführt werden. Dadurch kann die Sana ihr Bettenangebot weitgehend halten. Auch das Personal und damit das Know-how bleiben dem Unternehmen erhalten. Dies ist wichtig im Hinblick auf das neue Alterszentrums Fürstenland. Die Stimmbürgerschaft hat am 8. März 2020 dem städtischen Beitrag von drei Millionen Franken an diese Übergangslösung mit 63 Prozent Ja-Stimmen zugestimmt.


Visualisierung Alterszentrum Fürstenland
Das geplante Alterszentrum Fürstenland im Zentrum von Gossau.

Auftrag von 2013 umsetzen


Die öffentliche Hand muss ein bedarfsgerechtes Angebot an Plätzen zur Betreuung und Pflege von Betagten sicherstellen. Im Jahr 2013 hat die Stadt Gossau die Sana Fürstenland AG gegründet. Diese hat den Auftrag, die Heime Espel und Schwalbe in ein neues, zentrales Alterszentrum zu überführen und in diesem 90 bis 100 Betten anzubieten.

Die Politischen Gemeinden müssen für ein bedarfsgerechtes Angebot an Plätzen zur Betreuung und Pflege von Betagten sorgen. Gossau hat dazu zusammen mit vier Nachbargemeinden im Jahr 2013 die Sana Fürstenland AG gegründet. Diese hat den Auftrag, 90 bis 100 Betten anzubieten. Dieser Auftrag kann nicht an private Heime übertragen werden. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der beteiligten Gemeinden haben die Zusammenführung der Heime Espel und Schwalbe in ein neues zentrales Alterszentrum deutlich gutgeheissen.

Das geplante neue Alterszentrum Fürstenland auf dem Areal des Andreaszentrum ist 2015 aus einem Projektwettbewerb hervorgegangen. Mit einem neuen Pflege- und Wohnkonzept setzt das Alterszentrum auf hohe Qualität, die sich alle leisten können. Die Bettenzahl des Neubauprojekts orientiert sich an derjenigen der Heime Espel und Schwalbe; es ist kein Ausbau vorgesehen.