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Sport- und Freizeitanlagen mit Mehrwert für alle

Die Vertiefung des Masterplans Sportanlagen Buechenwald und Rosenau bringt höhere Qualität und Mehrwert für die Öffentlichkeit. Der Investitionsbedarf für die Anlagen liegt bei schätzungsweise 81.8 Millionen Franken. Der Stadtrat will dem Parlament im Sommer 2017 nächste Schritte beantragen.

Im November 2015 hat das Stadtparlament den Kredit für die Vertiefung des Masterplans "Sportanlagen Buechenwald und Rosenau" erteilt. Bei dieser Vertiefung sind verschiedene zusätzliche Themen aufgeworfen worden. Der Stadtrat wird dem Parlament im Sommer 2017 eine nächste Vorlage unterbreiten. Am Montag hat er das Parlament über den aktuellen Arbeitsstand orientiert.

Zwei Sport-Schwerpunkte schaffen
Der Masterplan Sportanlagen Buechenwald und Rosenau vom Sommer 2015 zeigt auf, welche Sportanlagen räumlich und mit Blick auf die Erschliessung an den beiden vom Stadtrat festgelegten Sport-Schwerpunkten technisch machbar sind. Im Gebiet Rosenau sind es Anlagen für den Schulsport und Trainingsbetrieb ohne Publikumsinfrastruktur, insbesondere eine Mehrfach-Sporthalle anstelle des heutigen Hallenbades mit Doppelturnhalle sowie Aussenanlagen.
Am Standort Buechenwald mit seiner ausgezeichneten ÖV-Anbindung sind Anlagen vorgesehen wie das Freibad, das neue Hallenbad, Fussballplätze und eine neue Dreifachhalle sowie Aussenanlagen mit Infrastrukturen für Publikum. Als erster Annäherungswert für all diese Anlagen war ein Investitionsvolumen von mindestens 63 Millionen Franken geschätzt worden.

Aussenräume für die Öffentlichkeit
Im Zentrum der Vertiefung des Masterplanes stand die Weiterbearbeitung der technischen Machbarkeit unter Berücksichtigung von qualitativen Aspekten. Die städtebauliche Anordnung der angedachten Baukörper wurde überprüft, Erschliessung und Parkierung wurden optimiert. Intensiv bearbeitet wurde auch der Umgang mit dem Aussenraum.
Für den Standort Buechenwald brachte das die Erkenntnis, dass die Freifläche zwischen den Anlagen als Raum für die Öffentlichkeit gestaltet werden soll. Hier sollen Freizeitaktivitäten wie Tischtennis, Pétanque oder Fitness möglich, aber auch Ruhezonen vorhanden sein. Der Leiter Hochbau, Ivan Furlan, verglich diese Nutzungen mit einer städtischen Parkanlage.
Im Gebiet Rosenau soll eine neue prägnante Ost-West-Achse das Schulareal prominent von Süden her erschliessen und die Quartiere miteinander verbinden. Die natürliche Terrassierung des Areals wird aufgenommen und mit Grünelementen wird die Verbindung zur angrenzenden Landschaft hergestellt.

Grosser Mehrwert für Bevölkerung
„Die Vertiefung des Masterplans hat einzig die in der Machbarkeit bereits untersuchten Anlagen behandelt“, führte Stadtrat Stefan Lenherr aus. „Auf der Basis der Vertiefung würde Gossau zwei Sportschwerpunkte erhalten, welche eine wesentlich höhere Qualität gegenüber der rein technischen Machbarkeit aufweisen.“ Der Mehrwert komme der gesamten Bevölkerung zu Gute.
Doch dieser Mehrwert ist nicht umsonst. Die Schätzung der Investitionskosten für sämtliche Anlagen gemäss vertieftem Masterplan bewegt sich bei 81.8 Mio. Franken, mit einem Ungenauigkeitsfaktor von plus/minus 20 Prozent. Ein Teil dieser Investitionen wird in den nächsten Jahren jedoch ohnehin anfallen, wenn Sportanlagen altersbedingt erneuert werden müssen.

Zweitmeinung zu zusätzlichen Bedürfnissen
Zu den zusätzlichen Themen, welche mit der Vertiefung des Masterplans aufgeworfen wurden, gehört eine mögliche Tennisanlage im Gebiet Rosenau mit Aussenplätzen und einer Tennishalle. Und die gestiegenen Raumanliegen von Judo und Schiesssport haben nicht ohne weiteres als Neben- oder Umnutzungen in bestehenden oder geplanten Anlagen Platz. Zu diesen zusätzlichen Bedürfnissen hat der Stadtrat eine Zweitmeinung aus Sportoptik angefordert. Sobald diese vorliegt, werden die finanziellen Auswirkungen ermittelt und danach wird der Stadtrat seine Anträge an das Parlament formulieren.


Vom GESAK zum Masterplan

Mit dem Gemeindesportanlagen-Konzept (GESAK) wurden 2012 Angebot und Zustand der bestehenden Sportanlagen sowie die Bedürfnisse bezüglich Sportinfrastruktur untersucht. Die Abklärungen haben gezeigt, dass für den Schulsport in Gossau keine weiteren Sportanlagen erforderlich sind.

Der Masterplan Sportanlagen Buechenwald und Rosenau von 2015 zeigt auf, welche Sportanlagen aus dem GESAK rein technischen an den beiden Sport-Schwerpunkten Buechenwald und Rosenau überhaupt Platz finden.

Mit der Vertiefung des Masterplans wurden nun die städtebauliche Anordnung dieser Anlagen, die Erschliessung und insbesondere die Aussen- und Freiräume in qualitativer Hinsicht bearbeitet.


Visualisierung Sportanlage Buechenwald
Die Freiflächen der Sportanlage Buechenwald sollen auch Freizeitnutzungen ermöglichen

Datum der Neuigkeit 24. Jan. 2017


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