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Entwicklungsgebiet Gossau-West


Sommerau Nord

In einer Volksabstimmung entschieden sich die Gossauer Stimmberechtigten 2011 für eine Einzonung der Sommerau in eine Gewerbe-Industriezone. Bis dato sind die ca. 10 Hektaren noch immer unbebaut. Der neue Grundeigentümer plant jedoch nun das Areal zeitnah zu überbauen. In diesem Zusammenhang ist vorgesehen, das Areal in fünf Baufelder aufzuteilen.

Damit dies möglich ist, ist Teiländerung des rechtsgültigen Sondernutzungsplan aus dem Jahre 2014 nötig. Dieser Prozess ist (Stand Juli 2020) in Arbeit. Zu den grössten Herausforderungen gehört das Thema Verkehr. Bereits 2010 hat das Bundesamt für Strassen (ASTRA) bekanntgegeben, dass die Anbindung des Gebietes an den Autobahnzubringer nur unter einschränkenden Voraussetzungen machbar sei. Diese Voraussetzung gilt immer noch oder anders ausgedrückt: Die Teiländerung hat keine Auswirkungen auf das übergeordnete Verkehrsregime.

Die Sommerau Nord wurde 2014 umgezont in ein Arbeitsplatzgebiet
Sommerau Nord


Wilerstrasse / Eichen

Als attraktiver und vielseitiger Wirtschaftsstandort will Gossau seine Standortattraktivität nutzen, um ansässigen Unternehmen eine Weiterentwicklung zu ermöglichen sowie neue wertschöpfungsstarke und wenig flächenintensive Industrie- und Dienstleistungsunter- nehmen ansiedeln zu können. So steht es im Stadtentwicklungskonzept 2016.

In Zusammenhang mit dem Wirtschaftsstandort Gossau hat sich der Stadtrat verschiedene Ziele gesetzt und Strategien definiert, unter anderem auch für das Gebiet Wilerstrasse / Eichen:
  • Adressbildung durch städtebauliche Qualitäten stärken
  • Verdichtungs- und Nutzungspotenzial im Bestand unter Berücksichtigung des Ausbaupotenziales des öffentlichen Verkehrs realisieren
  • Längerfristig zusätzliche arbeitsplatzintensive Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen ansiedeln

 



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