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Engagement für Feldhase und Co. geht weiter

Die Vernetzung ökologisch bewirtschafteter Flächen in den Gemeinden Andwil, Gaiserwald und Gossau ist sehr erfolgreich. Deshalb haben die drei Gemeinden beschlossen, das Projekt bis 2025 zu verlängern. Gossau kostet dies gut 65‘000 Franken.

Im Jahr 2006 haben die Nachbargemeinden Andwil, Gaiserwald und Gossau ein regionales Projekt zur Vernetzung von naturnahen Lebensräumen gestartet. Im Projektgebiet werden die Landwirte motiviert, auf ihrem Kulturland Teilflächen nach ökologischen Gesichtspunkten zu bewirtschaften. Dazu gehören beispielsweise Obstbau mit Hochstamm-Bäumen oder auch das Belassen von naturnahen Strukturen in den Kulturflächen. Dabei werden beim Mähen bewusst Teilflächen nicht gemäht. In solchen Altgrasstreifen finden Tiere Rückzugsmöglichkeiten, beispielsweise auch seltene wie der Feldhase. Dank dem dichten Netz solcher „Inseln“ können sie im Projektgebiet auch einigermassen geschützt grössere Strecken zurücklegen.
Bei den landwirtschaftlichen Bewirtschaftern hat das Vernetzungsprojekt gute Resonanz gefunden. Mit 139 Landwirten beteiligen sich gut 70 Prozent aller Bewirtschafter im Vernetzungsgebiet. Diese Erfolgsbilanz hat die Gemeinden Andwil, Gaiserwald und Gossau veranlasst, das Projekt bis 2025 zu verlängern. Dafür wird mit Kosten von 146‘000 Franken gerechnet, wovon die beteiligten Landwirte knapp 40‘000 Franken übernehmen. Die restlichen 106‘000 Franken werden im Verhältnis der Projektfläche durch die drei Gemeinden getragen. Auf Gossau entfallen gut 65‘000 Franken.

Datum der Neuigkeit 30. Okt. 2017


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