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Mit Planauflagen Entwicklung ermöglichen

Ab Oktober gilt im Kanton das neue Planungs- und Baugesetz. Ab 1. Oktober sind daher keine Umzonungen mehr möglich, bis voraussichtlich 2020 der neue Zonenplan von Gossau vorliegt. Damit weit fortgeschrittene Entwicklungen aber umsetzbar bleiben, legt der Stadtrat verschiedene Planungen öffentlich auf.

Ab 1. Oktober 2017 gilt im Kanton St. Gallen das neue Planungs- und Baugesetz. Es bringt neue Zonenarten und zwingt die Gemeinden, ihren Richtplan und Zonenplan vollständig zu überarbeiten. Diese Aufgabe hat der Stadtrat Gossau bereits in Angriff genommen. Für das Projekt soll im Jahr 2020 das Rechtsmittelverfahren eingeleitet werden können.

Sieben Teilzonenpläne werden aufgelegt
Bis die Gemeinden ihren Zonenplan an das neue Recht angepasst haben, ist davon auszugehen, dass der Kanton ab 1. Oktober 2017 keine Umzonungen mehr zulässt. Damit die Entwicklungen dort, wo die Planungen bereits weit fortgeschritten sind, nicht blockiert werden, muss deshalb die öffentliche Auflage von Teilzonenplänen noch nach jetzigem Recht erfolgen. Deshalb legt die Stadt Gossau vom 25. August bis 25. September 2017 gleich sieben Teilzonenpläne öffentlich auf.
Der Teilzonenplan Schwalbenstrasse (zur Planauflage) betrifft das Betagtenzentrum Schwalbe, welches voraussichtlich ab dem Jahr 2020 von der Sana Fürstenland AG nicht mehr genutzt wird. Auf dem Grundstück sollen künftig Wohnbauten entstehen. Folgerichtig soll das Grundstück von der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen in die Wohnzone W3 umgezont werden.

Überbauung im Dorfkern Arnegg
Im Zentrum von Arnegg ist eine Überbauung mit sieben Wohnbauten auf verschiedenen Grundstücken geplant. Teile des Plangebietes im Geviert Bächigen-, Bischofszeller- und Stationsstrasse sind heute Gewerbe-Industriezone. Für die geplante Wohnnutzung soll das ganze Gebiet mit dem Teilzonenplan Arnegg West (zur Planauflage) neu als Kernzone definiert werden.
Das städtische Grundstück 2331 an der Bächigenstrasse (zur Planauflage) grenzt an das Industriegebiet an. Damit die Stadt weiterhin Flächen für die Ansiedelung von Betrieben hat, soll das Grundstück aus der Wohn-Gewerbezone in die Gewerbe-Industriezone umgezont werden. In einem inneren Zusammenhang zum Teilzonenplan Bächigenstrasse stehen der Teilstrassenplan Mülimoosstrasse und der Baulinienplan Mülibach, welche gleichzeitig mit dem Teilzonenplan aufgelegt werden.

Parkplatz beim Walter Zoo
Der Parkplatz südlich des Walter Zoos soll langfristig gesichert werden. Der südliche Teil liegt derzeit noch in der Landwirtschaftszone. Mit dem Teilzonenplan Parkplatz Walter Zoo (zur Planauflage) wird diese Fläche ebenfalls als Bauzone definiert. Damit wird der heutige faktische Zustand rechtlich nachvollzogen, was auch richtig ist, nachdem die Walter Zoo AG dieses Grundstück kürzlich zu Eigentum erwerben konnte.
Das schützenswerte Gebäude Hirschenstrasse 27 soll nicht nur für gewerbliche Aktivitäten, sondern neu auch für Wohnen genutzt werden können. Dies setzt eine Umzonung aus der Industrie-Gewerbezone in die Wohn-Gewerbezone (zur Planauflage) voraus.

Betriebsstandort sichern
Im Erlenhof sollen 1,4 Hektaren Land in die Industrie- und Gewerbezone eingezont werden. Damit soll die Weiterentwicklung des bedeutenden Holzverarbeiters Holzwerk Lehmann AG am jetzigen Standort raumplanerisch gesichert werden. Mit der Einzonung (zur Planauflage) ist auch eine Verlegung des Loobaches sowie der Erlenstrasse verbunden.
Die Stadt Gossau ist Eigentümerin eines Gewerbe-/Industrie-Grundstücks an der Wilerstrasse. Ein Teil dieser Parzelle ist nur rund 15 Meter breit und daher schwer nutzbar. Die Stadt strebt mit der Eigentümerschaft der südlich angrenzenden Landwirtschaftsparzelle einen Abtausch von knapp 1500 Quadratmetern Land an. Die beiden Teilparzellen würden jeweils entsprechend der geplanten Nutzung umgezont: die heutige städtische Fläche würde neu als Landwirtschaftszone definiert und das bisherige Landwirtschaftsland der Gewerbe-Industriezone zugeschieden (zur Planauflage).

Ortsbild Scheffenegg sichern
Ebenfalls öffentlich aufgelegt wird der Überbauungsplan Wilerstrasse/Gerenstrasse Nord (zur Planauflage). Auslöser für diese Anpassung ist eine Planungszone, welche der Stadtrat bereits 2014 erlassen hat, um eine sorgfältige Entwicklung des Ortsbildes Scheffenegg sicherzustellen. Der Überbauungsplan regelt in erster Linie die Bebauungs- und Freiraumstruktur dieses Stickerhäuser-Quartiers entlang der Wilerstrasse.

Datum der Neuigkeit 21. Aug. 2017


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