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Bioabfuhr hat noch viel Potenzial

In Gossau wurden letztes Jahr 29 Kilo Bioabfall pro Einwohner gesammelt. Im ZAB-Verbandsgebiet liegt der Schnitt mindestens doppelt so hoch. Eine konsequente Bioabfuhr schont den Geldbeutel und die Umwelt.

Im vergangenen Jahr wurde in Gossau die Grünabfuhr zur Bioabfuhr ausgebaut. Seither können nicht nur Baumschnitt, Laub und Gartenabfälle wiederverwertet werden, sondern auch Speisereste, Rüstabfälle und verdorbene Lebensmittel. In Gossau hat der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) im letzten Jahr rund 29 Kilo Bioabfall pro Einwohner gesammelt. Dies ist massgeblich weniger als in den anderen Verbandsgemeinden, wo die Sammelmenge zwischen 60 und 68 Kilogramm je Einwohner lag. Gemäss Bundesamt für Statistik enthält ein durchschnittlicher Schweizer Kehrichtsack einen Drittel wiederverwertbare Bioabfälle.

Gossau hat also noch viel Potenzial. Wer Bioabfälle aus Garten und Haushalt konsequent sammelt, entlastet seinen eigenen Geldbeutel und reduziert die Umweltbelastung. Die Bioabfälle aus dem ZAB-Gebiet werden bei der Axpo Biomasse AG in Niederuzwil zu Biogas und Naturdünger verarbeitet. Aus dem in Gossau gesammelten Material wurden rund 300'000 Kilowattstunden Biogas, das ins Gasnetz eingespeist und als erneuerbare Energie zum Heizen, Kochen oder als Treibstoff genutzt wurde. Die rund 400 Tonnen Naturdünger wurden in der Landwirtschaft eingesetzt. Mit der Bioabfuhr haben die Gossauerinnen und Gossauer im Jahr 2020 65 Tonnen CO2 eingespart.



Datum der Neuigkeit 15. März 2021


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