Neuer Anlauf für Seniorenwohnen
Trägerschaft dürfte sich ändern
Die Projektgruppe wird auch klären, welche Rolle das Altersheim Espel und das Regionale Pflegeheim in diesem Angebot erfüllen und wer Träger des Angebotes ist. Denn es ist klar, dass der Zweckverband des Regionalen Pflegeheims sich verändern möchte. Waldkirch beispielsweise plant, seine Aufgaben in der Alterspflege künftig eigenständig zu lösen.
Der Stadtrat hatte vor bald einmal zwei Jahren eine neue Trägerschaft für das Altersheim Espel und das Regionale Pflegeheim vorgeschlagen. Doch das Parlament hatte diese Idee im Februar 2009 gestoppt. Die Stadt solle die baulichen Investitionen selber finanzieren oder die Finanzierung durch eine Stiftung oder Genossenschaft anstreben. Für die Führung der Betriebe liess das Parlament verschiedene Möglichkeiten offen: die Stadt, eine Stiftung, eine Genossenschaft oder ein Betreiber im Sinne der seinerzeitigen stadträtlichen Vorlage.
1.1 Mio. Franken investieren
Unabhängig von der längerfristigen Lösung der Seniorenbetreuung sind im Altersheim Espel bauliche Sofortmassnahmen nötig. Dafür sind 700'000 Franken im Budget 2010 eingestellt. Der grösste Handlungsbedarf besteht in der Küche. Dort müssen die Anforderungen des Lebensmittelgesetzes auch in nächster Zeit erfüllt werden.
Der Stadtrat hat die Vorlage zu Handen des Parlaments zu Jahresbeginn verabschiedet. Nun ist das Stadtparlament gefragt, ob es einen Kredit von 1.1 Mio. Franken für dieses Vorhaben freigibt. Der Stadtrat geht davon aus, dass an der Märzsitzung die parlamentarische Vorberatung für das Geschäft eingeleitet wird.