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Übergangslösung für die Heime Espel und Schwalbe

Die Sana Fürstenland AG, Betreiberin des Altersheims Espel und des Betagtenzentrums Schwalbe, reagiert auf den Rekurs gegen das Bauvorhaben «Alterszentrum Fürstenland». Der Umzug in eine Übergangslösung im Betagtenzentrum Schwalbe mittels Modulbauten soll die Wohnsituation der Bewohnerinnen und Bewohner des Altersheims Espel rasch verbessern sowie Arbeitsbedingungen attraktiver machen. Die Investition beträgt vier Millionen Franken. Die Stadt Gossau will drei Millionen Franken mitfinanzieren.

Die Gossauer Bevölkerung hat mit der Abstimmung vom 3. März 2013 «Ja» zum Neubau eines Alterszentrums im Zentrum von Gossau gesagt. Dort sollen die betagten Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Heime Espel und Schwalbe gemeinsam betreut werden. Doch die Umsetzung wird durch eine Einsprache bis auf Weiteres verzögert. Für die Bewohnerinnen und Bewohner könnte es im schlimmsten Fall noch Jahre dauern, bis sie die komfortableren Räumlichkeiten beziehen können. Eine solche Verzögerung möchte man auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ersparen, die ihre Arbeit künftig unter zeitgemässen Bedingungen verrichten sollen.

Lösungsfindung mit klarem Ergebnis

Die Heimbetreiberin Sana Fürstenland hat nach Lösungen gesucht, um den Betrieb trotz der Verzögerung wirtschaftlich vertretbar zu gestalten und ihren Auftrag planmässig zu erfüllen. Es wurden verschiedene Szenarien erstellt und Lösungsvarianten überprüft. Insbesondere galt es – nebst den zeitlichen Dimensionen – die baulichen Zustände der Heime und deren Betriebskosten sowie die Wohn- und Arbeitsattraktivität in die Überlegungen einzubeziehen und zu werten. Die Verantwortlichen und die beigezogenen Fachexperten kommen zur klaren Schlussfolgerung: Sie empfehlen den vorzeitigen Zusammenschluss der beiden Heime am Standort Schwalbe auf Sommer 2020.

Neue Synergien und höhere Qualität

Das Betagtenzentrum Schwalbe würde punktuell modernisiert und mit Modulbauten aus Holz erweitert werden. Bis zur Fertigstellung würde das Altersheim Espel weitergeführt. Die Mitarbeitenden des Altersheims Espel würden in den Betrieb des Betagtenzentrums Schwalbe integriert.

Die Konzentration auf einen Standort schafft Synergien und spart Kosten. Vereinfachte Betriebsabläufe bringen Zeitersparnisse und verbessern Arbeitsqualität und Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden. Und ein verbessertes Angebot steigert die Attraktivität für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie für die Mitarbeitenden gleichermassen.

Verworfene Szenarien

Der Verwaltungsrat der Sana Fürstenland und die Fachexperten haben neben dem favorisierten Vorhaben noch weitere Alternativen geprüft (Weiterbetrieb, Sanierung, Schliessung). Diese wurden aus den folgenden Gründen verworfen: 1. Ein Weiterbetrieb wie bisher kommt nicht in Frage, weil die fehlende Attraktivität der Heime zu einer tieferen Belegung und damit zu existenziellen Nöten der Betreiberin führen könnte. 2. Mit einer Sanierung des Altersheim Espel könnte die Attraktivität verbessert werden. Die dafür notwendigen Investitionen von mehreren Millionen Franken ohne Einsparungen im Betrieb sind aber für einen kurzen Nutzungszeitraum nicht zu rechtfertigen. 3. Die Schliessung des Altersheim Espels würde dem Leistungsauftrag der Eigentümergemeinden widersprechen und könnte zum dauernden Kontingentverlust von Pflegeplätzen führen. Mit der Schliessung des Altersheims würden auch rund 50 Mitarbeitende ihre Stelle verlieren. Fachkräfte, die mit dem Bezug des neuen Betagtenzentrums wieder aufwendig rekrutiert werden müssten.

Die Finanzierung

Der Stadtrat trägt die angestrebte Lösung vollumfänglich mit; auch deshalb, weil die Stadt Gossau als Eigentümerin der Liegenschaft des Altersheims Espel in der Pflicht steht, Investitionen zu decken und den Betrieb sicherzustellen. Der Stadtrat beantragt deshalb dem Parlament einen Kredit von drei Millionen Franken zwecks Mitfinanzierung dieser Übergangslösung. Die Sana Fürstenland wird aus eigenen Mitteln den Restbetrag von rund einer Million Franken beisteuern.

Bewilligungsverfahren für angebaute Module

Diese Übergangslösung sieht vor, beim Betagtenzentrum Schwalbe mit Modulbauten zusätzlich 37 Einzelzimmer mit Nasszellen und 4 Büroräume mit 5 Arbeitsplätzen zu schaffen. Die modularen Baukörper könnten weitgehend auf dem Grundstück des Betagtenzentrums errichtet werden. Nur in geringem Umfang würde eine Nachbarliegenschaft tangiert, deren Eigentümer dem Vorhaben aber positiv gegenüberstehen. Für diesen Um- und Ausbau ist ein Baubewilligungsverfahren erforderlich.

Informationsanlass am 10. September

Über den Zusammenschluss und den geplanten städtischen Beitrag orientieren Stadtrat und Sana Fürstenland am Dienstag, 10. September 2019. Der öffentliche Informationsanlass im Saal des Andreas-Zentrums (Säntisstrasse 9) beginnt um 19:00 Uhr.


Dokumente Sana Schwalbe Übergangslösung Situationsplan (pdf, 66.0 kB)
Sana Schwalbe Übergangslösung Plan (pdf, 137.3 kB)
Sana Schwalbe Übergangslösung Modul Plan (pdf, 36.8 kB)
Sana Espel Zimmer Übergangslösung Modul Nasszelle (pdf, 366.0 kB)
Bericht und Antrag für Kredit Version Stadtparlament (pdf, 457.2 kB)


Datum der Neuigkeit 3. Sept. 2019


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