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Parlament hat zwei Tiefbaukredite erteilt

Das Gossauer Stadtparlament hat für zwei Tiefbauvorhaben Kredite von 3,4 Millionen Franken gutgeheissen. Auch den Teilzonenplan im Zusammenhang mit einer Grenzbegradigung im Gebiet Wilerstrasse/Moosburgweg hat es genehmigt.

Zwischen Winkelried- und Haldenstrasse kann ein über hundert Jahre alter Mischwasserkanal in der Friedbergstrasse aufgehoben werden. Das Gossauer Stadtparlament hat den Kredit von insgesamt 885‘000 Franken für die entsprechenden Kanalisations- und Werkleitungsarbeiten genehmigt. Abgeschlossen werden die Arbeiten mit der Sanierung der Strasse, wobei an der Kreuzung Friedberg-/Haldenstrasse der Rechtsvortritt besser sichtbar gemacht werden soll. Alfred Zahner (FLiG) kritisierte die Kantonspolizei, die keine entsprechenden Markierungen genehmigen will.

Abwasser und Grundwasser trennen

Im Gebiet entlang der Kirchstrasse liegt der Grundwasserspiegel knapp unter der Erdoberfläche. Deshalb werden Grundwasser und Abwasser in einer speziellen Kanalisation in der Hirschenstrasse gesammelt und abgeleitet. Allerdings belastet das saubere Grundwasser die Kläranlage unnötigerweise. Auch kann Abwasser aus den Leitungen austreten und das Grundwasser verunreinigen.

Das Stadtparlament hat einen Kredit von 1,71 Millionen Franken genehmigt, damit Grund- und Abwasser getrennt abgeleitet werden können. Die Stadtwerke nutzen die Tiefbauarbeiten, um ihre Werkleitungen zu erneuern, wofür nun 80‘000 Franken bewilligt sind. Abschliessend werden Unterbau und Fahrbahn der Strasse erneuert, was 760‘000 Franken kosten soll.

Grundstücksgrenze begradigen

Mit dem Teilzonenplan Wilerstrasse/Moosburgweg hat das Parlament die raumplanerischen Voraussetzungen geschaffen für eine Grenzbegradigung. Mit dem Tausch von zwei knapp 300 Quadratmetern grossen Flächen kann die Grenzen zwischen einem Gewerbe-/Industrie-Grundstück und einer Landwirtschaftsparzelle begradigt werden. Dadurch verbessern sich die Nutzungsmöglichkeiten beider Grundstücke.

Hallenbad-Kosten und Lohngleichheit

Felix Koller (FDP) und Gallus Hälg (SVP) hatten sich mit einem Postulat nach den Kosten des Weiterbetriebs des Hallenbades Rosenau erkundigt. Der Stadtrat zeigt auf, dass der Betrieb während weiteren acht Jahren im schlechtesten Fall gut 3 Millionen Franken kosten wird (ohne Personalaufwand) und mit gut 2 Mio. Franken Investitionen gerechnet werden muss. Bei einer Restbetriebsdauer von 15 Jahren belaufen sich die Betriebskosten auf gut 5,8 Mio. Franken und werden 3,2 Mio. Franken Investitionen nötig. Gallus Hälg und weitere Votanten unterstützten den Stadtrat in seiner Absicht, das Bad „auf Abbruch“ zu betreiben und nur das Nötigste zu investieren.

Die Löhne in der Stadtverwaltung Gossau richteten sich nach den Anforderungen der Arbeitsstelle; das Geschlecht der Stelleninhaber spiele keine Rolle. Dies antwortet der Stadtrat auf die Interpellation von Monika Gähwiler-Brändle (SP). Sie wertet es als starkes Zeichen, dass der Stadtrat einen Beitritt zur Charta „Lohngleichheit im öffentlichen Sektor“ erwägt.



Datum der Neuigkeit 4. Sept. 2018


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