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Finanziell gesunder Stadthaushalt

In Gossau schliessen der Stadthaushalt und auch die Stadtwerke das Rechnungsjahr 2017 mit einem deutlich positiven Ergebnis ab. Die Stadtwerke erreichen ein Plus von 4,2 Mio. Franken, im Stadthaushalt ist ein Ertragsüberschuss von 5,0 Mio. Franken ausgewiesen.

Die Rechnung 2017 des Gossauer Stadthaushaltes schliesst mit einem Ertragsüberschuss in der Höhe von 5,0 Mio. Franken ab. Im Voranschlag 2017 war ein Plus von 578'000 Franken erwartet worden. Auf der Einnahmenseite werden knapp zwei Millionen Franken Mehreinnahmen bei verschiedenen Steuerpositionen verzeichnet: Steuern juristischer Personen (plus 910‘000 Franken), Handänderungssteuern (plus 600‘000 Franken) und Grundstückgewinnsteuern (plus 400‘000 Franken). Aus dem Verkauf von verschiedenen städtischen Grundstücken resultierten Buchgewinne von 985‘000 Franken.

Minderaufwand im Sozialbereich
Die Ausgaben liegen 2,6 Mio. Franken unter Budget. Dank weiterhin günstigem Zinsumfeld mussten rund 265‘000 Franken weniger Fremdkapital-Zinsen bezahlt werden. Die Zinsbelastung ist, bei praktisch unverändertem Kreditbestand, seit 2013 von 1,4 Mio. Franken auf 880‘000 Franken zurückgegangen. Der Sachaufwand schliesst 750‘000 Franken unter dem Budget ab. Vor allem für Energie, Unterhalt von Maschinen und Mobilien sowie Dienstleistungen Dritter hat die Stadt weniger ausgegeben. Ins Gewicht fallen auch die Minderaufwendungen im Sozialbereich. Für die Unterbringungen und die Unterstützung von Asylsuchenden und Flüchtlingen, aber auch für die übrige Sozialhilfe wurden 1,5 Mio. Franken weniger aufgewendet als budgetiert.
Ohnehin steigen die Aufwendungen der Stadt für die Pflegefinanzierung, für ausstehende Krankenkassenprämien, für Finanzhilfe an Privatpersonen und die die Mitfinanzierung des öffentlichen Verkehrs stetig an. Die Stadt kann die Höhe dieser Beiträge nicht beeinflussen. Von 10,7 Mio. Franken im Jahr 2005 sind die Ausgaben in diesem Bereich auf mittlerweile 15.7 Mio. Franken angestiegen.

Investitionen unter 10 Mio. Franken
Im 2017 konnte ein Investitionsvolumen von 8,3 Millionen Franken umgesetzt werden. Allein im Bildungsbereich waren es 3,9 Millionen Franken, davon 3 Millionen Franken für die Sanierung des Oberstufenzentrums Rosenau. Hinzu kamen Investitionen von 1,1 Mio. Franken in die Kanalisationen sowie Aufwendungen von 645‘000 Franken für die Sanierung der Kugelfänge Niederdorf, Arnegg und Espel. Alle Investitionen konnten aus selbst erarbeiteten Mitteln finanziert werden.
Dadurch ist 2017 auch die Nettoverschuldung gesunken. Sie beträgt noch 165 Franken pro Einwohner. Ertragsüberschuss, Abschreibungen und Reserveänderungen führten zu einem Cashflow von 12,4 Mio. Franken. Und der Selbstfinanzierungsgrad erreicht hohe 160 Prozent.

Stadtwerke sind gut unterwegs
Die Rechnung der Stadtwerke schliesst mit einem Plus von 4,2 Mio. Franken ab. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 2,6 Mio. Franken. Die Besserstellung gegenüber dem Budget ist in den Bereichen Elektrizität und Dienstleistungen zu finden.
Die Stadtwerke haben 8 Mio. Franken investiert. Im Bereich Elektrizität waren es 3,5 Mio. Franken, im Geschäftsfeld Trinkwasser 2 Mio. Franken und im Bereich Erdgas 260‘000 Franken. Für den Ausbau des Glasfasernetzes sind 1,6 Mio. Franken aufgewendet worden.

Gewinn für Sportanlagen
Der Stadtrat schlägt dem Parlament vor, den Gewinn der Stadtwerke von 4,2 Mio. Franken in den Stadthaushalt zu übertragen. Zusammen mit den 5 Mio. Franken Ertragsüberschuss stünden so 9,2 Millionen Franken zur Verfügung. Diese will der Stadtrat im Wesentlichen in die Vorfinanzierung der Sportanlagen einlegen. Wenn sich das Parlament an der Sitzung vom 1. Mai 2018 diesem Antrag anschliesst, wird diese Reserve auf rund 23 Mio. Franken anwachsen.

Datum der Neuigkeit 19. März 2018


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