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Verzicht auf Unterführung in Arnegg

Eine Personenunterführung am Bahnhof Arnegg kostet gut 2,1 Mio. Franken. Dies steht in einem schlechten Verhältnis zum Nutzen. Eine Überführung ist technisch nicht machbar. Deshalb lässt der Stadtrat das Projekt aus dem Agglomerationsprogramm streichen.

Im Agglomerationsprogramm für die Jahre 2015 bis 2018 ist eine Personenunterführung am Bahnhof Arnegg als Aufwertungsmassnahme für den Langsamverkehr vorgesehen. Die Geschäftsstelle Agglomerationsprogramm hatte diese Unterführung beim Bund mit mutmasslichen Investitionskosten von einer Million Franken zur Subventionierung angemeldet. Die Vertiefung des Projektes hat gezeigt, dass eine solche Personenunterführung rund 2,1 Mio. Franken kosten würde. Da der Bund seinen Beitrag nicht nachträglich erhöht, müsste die Stadt Gossau Kosten von rund 1,75 Mio. Franken finanzieren. Eine Überführung wäre möglicherweise günstiger, ist aber wegen der entlang des Bahngleises verlaufenden Hochspannungsleitung technisch nicht möglich.
Im Gebiet Ruppen leben heute gut 280 Personen und bei Realisierung aller Baumöglichkeiten wären es rund 650 Personen. Der Stadtrat beurteilt das Verhältnis von Kosten und Nutzen einer solchen Investition als ungenügend. Dieser Haltung haben sich in einer Vernehmlassung auch die Mehrheit der parlamentarischen Baukommission und die Geschäftsstelle des Agglomerationsprogramms angeschlossen. Der Stadtrat hat deshalb den Verzicht auf dieses Vorhaben beschlossen und der Geschäftsstelle beantragt, das Projekt aus dem Agglomerationsprogramm zu streichen. Festhalten will der Rat jedoch am zweiten Projekt für Arnegg, an der Verbesserung der Umsteigemöglichkeiten von Bus und Bahn am Bahnhof.

Datum der Neuigkeit 12. Feb. 2018


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