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Sportanlagen in drei Modulen realisieren

Der Stadtrat hat seine überarbeiteten Anträge zum Masterplan Sportanlagen verabschiedet. Als erstes von drei Modulen sollen im Gebiet Buechenwald das Hallenbad, neue Fussballplätze mit Tribünengebäude und Leichtathletikanlagen erstellt werden.

Der Gossauer Stadtrat ist unverändert überzeugt vom Masterplan Sportanlagen Buechenwald und Rosenau. Deshalb haben er und das Hochbauamt Gas gegeben und übergeben dem Parlament die überarbeitete Vorlage zur Beratung. Aus dem Bericht geht hervor, dass der Stadtrat die Sportanlagen definitiv in drei Modulen realisieren will. Und für jedes Modul wird er jeweils eigene Kredite einholen.

Hallenbad möglichst rasch bauen
Das erste Modul beinhaltet das neue Hallenbad im Gebiet Buechenwald. Vor Wochenfrist hat die Budgetdebatte des Parlaments bestätigt, dass der Hallenbad-Neubau eine mehrfache Schlüsselrolle einnimmt. Der Betrieb des Hallenbades Rosenau kann nur mit Ersatzinvestitionen aufrechterhalten werden. Je rascher das neue Bad eröffnet werden kann, umso weniger muss ins alte investiert werden.
Der geplante Neubau auf dem heutigen Fussball-Hauptspielfeld hat Auswirkungen auf die übrigen Anlagen. Das ist insbesondere das neue Tribünengebäude für das neue Hauptspielfeld. Weiter sind neue Leichtathletikanlagen sowie Verkehrsflächen und Plätze vorgesehen. Der Stadtrat schätzt das Investitionsvolumen für das Modul auf 55 Mio. Franken, bei einem Ungenauigkeitsfaktor von 20 Prozent.

Kasse und Gastronomie für beide Bäder
Die weitere Planung wird präzisere Angaben zu den Kosten des ersten Moduls ermöglichen. Nun unterbreitet der Stadtrat dem Parlament das Hallenbad-Raumprogramm zum Entscheid. Das neue Bad soll über ein wettkampftaugliches 25-Meter-Schwimmerbecken mit sechs Bahnen verfügen. Weiter vorgesehen sind ein Mehrzweckbecken mit Hubboden und ein Planschbecken sowie eine bis zu 75 Meter lange Rutschbahn.
Kasse und Gastronomie sollen für Hallenbad und Freibad nutzbar sein. Zur Attraktivitätssteigerung ist ein beheiztes Aussenbecken vorgesehen. Hingegen will der Stadtrat auf eine Sauna verzichten; angesichts der Kosten und des regionalen Angebots wäre eine solche nie rentabel.

Erste Kreditbeschlüsse ab Mitte 2020
Weiter beantragt der Stadtrat dem Parlament einen Kredit von 190000 Franken für den Tribünen-Projektwettbewerb. Die Tribüne wird die Anforderungen des Schweizerischen Fussballverbandes für die Erstliga erfüllen, 900 Sitzplätze bieten und Garderoben sowie Räume für Geräte und Maschinen der Platzwarte aufweisen.
Der Terminplan für das erste Modul sieht Entscheide über den Projektierungskredit in der zweiten Hälfte 2020 und über den Baukredit bis Ende 2022 vor. Die Ausführung des Hallenbades und der Fussballanlagen dürfte im günstigsten Fall gegen Ende 2025 abgeschlossen sein.

Weitere Reihenfolge offen
In welcher Reihenfolge die beiden übrigen Module ausgeführt werden, legt der Stadtrat später fest. Dannzumal wird er auch entscheiden, in welchem Modul die Anliegen für den Schiesssport abgedeckt werden. Mit Sicherheit umfasst das Modul Rosenau den Rückbau des Hallenbades und den Bau einer neuen Mehrfachturnhalle. Weitere Vorhaben sind Leichtathletikanlagen, Rasenspielfeld sowie Verkehrsflächen und Umgebung.
Das dritte Modul im Gebiet Buechenwald umfasst die Dreifach-Sporthalle mit Anlagen für den Judo-Sport, die Erstellung eines Fussballfeldes und die Verlegung des öffentlichen Spielplatzes sowie Strassen, Wege und Umgebung.

Planungs- und Kostensicherheit steigt
In der überarbeiteten Vorlage verzichtet der Stadtrat auf detaillierte Kostenschätzungen. Solche sind angesichts des sehr langen Umsetzungszeitraums von rund 15 Jahren nicht verlässlich. Wie sich die Baukosten in diesem Zeitraum entwickeln, ist nicht vorhersehbar. Auch lassen sich Veränderungen in der Sportlandschaft nicht ausschliessen, welche sich auf die Planung auswirken könnten. Vom modularen Vorgehen verspricht sich der Stadtrat auch mehr Planungs- und Kostensicherheit zum Zeitpunkt der Krediteinholung.

Datum der Neuigkeit 11. Dez. 2017


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